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Hockenheim 22.04.2007

Porsche Carrera Cup


Quelle: Kreiszeitung

WALSRODE (mf). „Für mich war das ein netter Testtag“, resümierte Manfred Ahlden nach dem Carrera-Cup in Hockenheim. Der Teamchef des Rennstalls hatte sich in Baden-Württemberg einiges vorgenommen, landete letztlich aber nur auf Platz 32. Sein Teamkollege Niclas Kentenich kam als 25. ins Ziel.
Allerdings stand sich Manfred Ahlden an diesem Wochenende zunächst selbst ein wenig im Weg. Mit einem Satz neuer Reifen fuhr er zwar auf Platzierungen zwischen 14 und 17, musste dann aber die Konkurrenz vorbeiziehen lassen. „Dann wollte ich zu viel, kam aus dem Rhythmus und hatte das Auto überfahren“, ärgerte sich Ahlden, der sich zum Rennen auf Platz 27 einreihen durfte. „So besch... stand ich in meiner Motorsportkarriere noch nie“, so Ahlden.
Ein Ass hatte der Walsroder aber noch im Ärmel - den Start. „Das kann ich“, so Ahlden, der mit dieser Aussage Recht behielt und sich prompt auf Platz 20 verbesserte.
Die 50 Gäste des Walsroder Rennstalls waren schon voller Hoffnung auf einen versöhnlich Abschluss, als ihr Gastgeber von einem anderen Fahrzeug unsanft touchiert wurde. „Dessen Abschlepphaken hatte meine Felge zerstört. Mein Reifen war hin“, analysierte Ahlden, der daraufhin an die Box musste und das Rennen mit einer Runde Rückstand wieder aufnahm.
„Danach fuhr ich bessere Rundenzeiten, als manche Fahrer, die vor mir lagen. Aber genützt hatte es nichts mehr“, schimpfte Manfred Ahlden.
Das Rennen wurde schließlich in der 17. Runde abgebrochen, da ein Fahrzeug eingangs der Start-Ziel-Geraden einen Motorplatzer erlitt und der Asphalt durch ausgelaufenes Motoröl zu rutschig wurde. In solch einem Falle wird die zuvor gefahrene Rennrunde als Ergebnis gewertet, was für Manfred Ahlden Rang 32 bedeutete.
Sein Teamgefährte, der Rookie Niclas Kentenich, lieferte eine solide Leistung ab und ging als 24. ins Rennen. Doch auch er hatte kurz nach dem Start „Feindkontakt", was ihm die Spur verstellte. Hinzu kam noch ein satter Bremsplatten. Trotzdem konnte er den Lauf als 25. beenden.

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Der Rookie...

Zielankunft in Hockenheim – Minimalziel erreicht
Beim Saisonauftakt des Porsche Carrera Cups in Hockenheim hat Niclas Kentenich sein Minimalziel erreicht. Auf Platz 25 sah der Neusser die Zielflagge – eine reife Leistung für das erste Rennen im rund 400 PS starken Porsche 911 GT3. 40 identische Fahrzeuge starten im schnellsten Markenpokal Deutschlands, die Bandbreite reicht vom Vollprofi bis hin zum Rookie, zu denen auch Kentenich zählt.

Hinter dem 18-Jährigen liegt ein bewegtes Rennen. Von Position 24 aus gestartet, machte Kentenich in der Startphase Boden gut und fuhr bis auf die 18. Position nach vorne. Dort kam es zu einer Berührung, bei der sich das Setup des Porsche veränderte. Derart gehandicapt konnte er seine Position nicht halten und fiel bis auf Platz 25 zurück. „Natürlich bin ich dem Rennverlauf nicht ganz zufrieden“, sagte Kentenich. „Von den Rundenzeiten her war ich von der Spitze nicht sehr weit entfernt. Nach der Kollision konnte ich die Pace aber nicht mehr mitgehen und war mehr als eine Sekunde langsamer als zuvor.“

Für den zweiten Lauf am 6. Mai in Oschersleben hat sich Kentenich viel vorgenommen: „Ich denke, dass ich wenn alles gut läuft in der Region um Platz 15 fahren kann. Hierzu ist vor allem eine gute Startposition entscheidend, denn mit den 40 Cup-Autos auf dem Kurs in der Motorsport Arena Oschersleben wird es ganz schön eng.“

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VW Polo Cup


Quelle: Elbe Weser Aktuell

OBERNDORF ij · Rennauftakt am Hockenheimring für Malte Sandmeyer aus Oberndorf. Als einer der jungen Nachwuchstalente beim ADAC-Volkswagen-Polo-Cup startete er vergangenes Wochenende in Hockenheim in das erste von zehn Rennen an acht DTM-Wochenenden.
Beim Freien Training ging es am Freitag darum, sich an das Auto zu gewöhnen. „Ich war ganz zufrieden mit dem Ergebnis“, so Malte Sandmeyer. Doch es hätte besser laufen können. „So eine halbe Stunde ist schnell vergangen. Entsprechend hoch waren die Erwartungen Malte Sandmeyers an das Qualifying am Samstag. Doch ein kleiner Defekt an einem der Reifen durchkreuzten die ehrgeizigen Ziele: „Damit waren keine vernünftigen Zeiten zu erlangen“, so der Nachwuchsfahrer. Malte landete somit auf Platz 21.
Und auch das Rennen am Sonntag lief nicht so gut wie erhofft: „Ich habe den Start verpennt und wurde zwei Plätze nach hinten gereicht“, erklärt der Oberndorfer. Die galt es wieder wett zu machen, was er auch schaffte. Aber die Lücke zu schließen habe viel Zeit und Anstrengung gekostet. Am Ende arbeitete er sich auf Rang 17 vor. „Das ist ok, aber es wäre mehr drin gewesen“, so der Oberndorfer. Bessere Chancen verspricht er sich von dem nächsten Rennen am 4. und 5. Mai in Oschersleben in der Motorsport-Arena.

 

 
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