Norisring 24.06.2007
WALSRODE (mf). Carrera-Cup-Pilot Manfred Ahlden durfte auf dem Norisring Top-Ten-Luft schnuppern. Im Qualifying lag der Walsroder zeitweise auf dem fünften Rang. Am Ende jedoch stand für ihn Platz 17 zu Buche, während sein Kollege Niclas Kentenich sein Auto ziemlich früh abstellen musste. Nach den Plätzen 32 und 28 in den freien Trainingssitzungen zeigte Manfred Ahlden im Qualifying, dass er ein ausgezeichneter Regenfahrer ist. „Damit komme ich ganz gut zurecht“, freute sich der Geschäftsmann, der sich als echter „Wassermann“ entpuppte und 20 Minuten lang zwischen Position fünf und acht dümpelte. „Doch dann trocknete die Strecke langsam, aber ich hatte mir meine Slicks zwei bis drei Runden zu spät abgeholt“, kritisierte Ahlden sich selbst. Mit 1,3 Sekunden Rückstand auf den Führenden musste er sich schließlich in der Startaufstellung auf Rang 23 einreihen. Nach einem recht passablen Rennbeginn war er es selbst, der sich um eine gute Platzierung brachte. In der Dutzendteichkehre schaltete der Heidjer runter, gab allerdings zu wenig Zwischengas, drehte sich halb um die eigene Achse und musste sich schließlich auf Platz 34 einreihen. „Von da an hatte ich richtig gekämpft und mich Stück für Stück vorgearbeitet“, zückte Ahlden den Säbel. Dass am Ende immer noch Rang 17 dabei herauskam, zwei Platzierungen hinter den Punkterängen, ist aller Ehren wert. „Damit bin ich absolut zufrieden, vor allem wenn man bedenkt, das ich als Unternehmer nicht so viel Zeit in den Sport investieren kann wie andere“, freute sich der Betreiber des Car-Salons. Sein Teamgefährte Niclas Kentenich hingegen musste in Nürnberg früh Feierabend machen. Nach einem respektablen 21. Platz im Zeittraining leistete sich der Rookie in der Grundigkehre einen Verbremser und rauschte einem Konkurrenten ins Auto. Damit war das Rennen für den Neusser bereits nach nur vier Runden beendet. „Niclas ist großartig gefahren, aber er muss noch lernen. Das ist halt jugendlicher Elan“, so das Urteil Ahldens über den 19-Jährigen. Die nunmehr vierwöchige Pause bis zum Lauf im niederländischen Zandvoort will das Team Ahlden nicht ungenutzt verstreichen lassen. Am kommenden Wochenende wird aller Wahrscheinlichkeit nach in Oschersleben getestet und am 4. Juli geht es nach Papenburg. „Dort stehen dann auch die so genannten Taxi-Fahrten für Renn-Interessierte auf dem Programm“, freut sich Manfred Ahlden.
Quelle: Walsroder Markt
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