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Ahlden im Kiesbett Quelle: Walsroder Markt
Gleichmit zwei Autos war Manfred Ahlden im Porsche Sports Cup im belgischen Spa-Franchorchamps unterwegs. Vom Glück verfolgt war der Walsroder Kaufmann dabei allerdings nicht. Zunächst ging Ahlden mit dem Porsche GTA in der Klasse 4c an den Start und fuhr damit im Qualifying auf Rang neun. "Ich hatte aber gemerkt, dass der Wagen viel zu weich ist und ich mir meinen Stil für das Rennen im Cup Porsche, der über ein wesentlich härteres Fahrwerk verfügt, vermiese. Und darauf liegt schließlich mein Hauptaugenmerk", so Ahlden, der den GTA daraufhin abstellte. Mit dem Cup-Fahrzeug holte er im Zeittraining Rang neun und war damit ganz zufrieden. Im Rennenlief es für den Heidjer dann auch ziemlich nach Plan. Ahlden raste auf Rang sechs und wollte dann auch noch Rang fünf kassieren, als es passierte: Ein Verbremser beförderte den Car-Salon- Betreiber ins Kiesbett. Und das gute drei Kilometer vor der Ziellinie. "So sehr hat mich ein Fahrfehler noch nie geärgert", schimpfte Manfred Ahlden hinterher. Auf einem Start im zweitem Rennen hatte letztlich verzichtet. "Ich häte als 37. loslegen müssen. Da wäre höchstens noch Rang 20 dringewesen" erklärte Ahlden. Volle Starterfelder und packender MotorsportVolle Starterfelder und packender Motorsport, das waren die Rahmenbedingungen zum vierten Veranstaltungswochenende zum Porsche Sports Cup auf dem belgischen Grand Prix-Kurs von Spa-Francorchamps. Mehr als 230 Teilnehmer in den lizenzfreien und lizenzpflichtigen Serien mit Straßen- und Rennfahrzeugen starteten gemeinsam in die 2. Saisonhälfte. Thomas Neuert war der Doppelsieger beider Rennen zum Sports Cup. Der Darmstädter griff im ersten Lauf an eher untypischen Stellen an und überraschte damit die Gegner. Marcus Kroll schnappte er sich in der Blanchimont, den bis dahin führenden Ansgar Wessling überholte Neuert in den Fagnes-Kurven. „Wenn man praktisch gleich schnell ist, muß man den Gegner dort angreifen, wo er nicht damit rechnet“ sagte der strahlende Sieger. Am Sonntag lautete der Zieleinlauf Neuert vor Kroll und Wessling. Dabei sorgte der Kölner Kroll für einen Rennabbruch sechs Minuten vor dem Ende, als er beim Anbremsen der La Source-Haarnadel auf eine noch nasse Spur geriet und ausgerechnet den 997 GT3 RS von Thomas Neuert traf. Da die havarierten Fahrzeuge nicht geborgen werden konnten, brach die Rennleitung aus Sicherheitsgründen ab. Glück im Unglück, die Wertung erfolgte damit in der Runde vor dem Abbruch.
Super Sports Cup
Im Super Sports Cup betrieben beim ersten Lauf am Samstag Marco Seefried mit seinem 997 GT3 Cup sowie der Tscheche Jiri Micanek auf einem brandneuen 997 GT3 RSR beste Werbung für den Motorsport. Während des gesamten Rennens konnte man die beiden mit dem berühmten Handtuch zudecken, acht Mal wechselte die Führung. Am Schluss hatte der Franke Seefried die Nase vorn: „Der RSR hatte unten mehr Leistung, aber bot mir dafür einen fantastischen Windschatten, deshalb konnte ich auf der Geraden sogar aufschließen. Der Kampf mit Jiri war ein Riesenspaß und immer fair. Ein sehr befriedigender Sieg!“ Florian Scholze belegte Rang drei. Am Sonntag gelang Micanek dann sein erster Sieg im Super Sports Cup, auf nasser Strecke kämpften die ersten 7 Fahrer in einem Pulk um Sieg und Platzierungen Am Ende hatte der Tscheche dann zehn Sekunden Vorsprung auf Scholze. Dritter und eigentlicher Sieger war Michael Seifert, der sich erneut die volle Punktzahl sichern konnte und mit Riesenschritten dem Gesamtsieg entgegen steuert.
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